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Nach 3 Wochenenden heißt es leider schon wieder „Vorhang zu“ für das Herbsttheater der Kolpingfamilie Olching. Unter der Regie von Eugen Sollinger haben unsere ambitionierten Laiendarsteller dieses Jahr den „Raubapfaff“ von Peter Landsdorfer auf die Bühen gebracht. Gleich zu Beginn möchten wir uns aber bei den wirklich wichtigen Akteuren bedanken. Unseren beiden Souffleusen Inge Schwimmbeck und Sandra Steer. Beide haben uns souverän durch alle Aufführungen gebracht und Sandra Steer hat dabei ein wirklich bemerkenswertes Debüt als Souffleuse gegeben. Vielen Dank!!! Nun aber von Anfang an: Mitte September wurde die Truppe zusammengetrommelt um unser Publikum für zweieinhalb Stunden ein wenig vom Alltag zu entführen und in die Zeit um 1900 zu versetzten. Bei unseren Kostümen und beim Bühnenbild stand die Devise im Vordergrund so realitätsnah wie möglich zu sein. Daher war auch die Sakristei, in der sich das Stück abspielte, schlicht gehalten worden – so wie es eben früher üblich war. Los ging es mit einem Vorspiel der 3 Räuber Jackl, Gust und Res. Erich Holzmann, Trixi Steer und Phillip Rhein schafften es an allen Abenden überzeugend ins Geschehen einzuführen. Die Verwandlung vom Räuber zum Pfarrer, sowie die dazugehörige „Kosmetik“ Behandlung bleibt sicherlich noch lange in Erinnerung. Die Bibel-Unsicherheit unserer Räuber trug ebenso zur allgemeinen Erheiterung bei. Nach dem Vorspiel ging es dann erstmal hinter der Bühne zur Sache. In kürzester Zeit mussten wir aus einem Wald eine Sakristei zaubern. Aber Dank der Hilfe unserer 3 Techniker (Franz Kirstein, Mike Riezler und Andreas Jaki), den fleißigen Händen aller Darsteller und einigen Bühnenbautricks (die an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden), war dieser Teil des Abends stets unproblematisch und es konnte mit dem 1.Akt weitergehen. Ob Bräu (Sepp Wagner) oder Bürgermeister (Ernst Schwimmbeck), Bäuerin samt Tochter (Monika Kern und Christiane Strama) oder Siachlerin (Pia Gabriel) – die Dorfbewohner hatten alle ganz eigene Vorstellung vom Pfarrer Domrösel. Ein wenig verwirrt schienen Sie schon zu sein, als Erich Holzmann mit einem „Himmel, Herrgott,…“ fluchend die Bühne betrat. Aber es dauerte nicht lang und man hatte den neuen Pfarrer ins Herz geschlossen. |
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Auch der Schlucker (Simon Decker) und der Gendarm (Robert Hermann) des Dorfes konnten keinen Verdacht schöpfen. Einzig der Mesner (Eugen Sollinger) war offensichtlich misstrauisch. |
